📱 Smartphone als „Dauer‑Reviermarkierungs-Gerät“
Unser Nervensystem ist alt, unser Smartphone ist neu. Genau dazwischen entsteht ein Spannungsfeld, das wir heute an jeder Ecke sehen – und im Körper spüren:
Das Handy macht unsere Revier-Themen permanent aktiv.
In der Logik der 5 Biologischen Naturgesetze (5BN) nach Dr. Hamer ist das Smartphone nichts Harmloses, sondern ein moderner Auslöser für archaische Revierkonflikte – rund um Grenzen, Status, Zugehörigkeit und Kontrolle.
Ein prägnanter Satz dafür lautet:
Das Smartphone wird zum permanenten Reviermarkierungs-Gerät – mit dauerhaft latenter Revierbedrohung.
Was bedeutet das konkret – und was macht es mit unserem Organismus?
🧭 Was ist ein „Revier“ aus biologischer Sicht?
Im Tierreich ist das Revier klar definiert:
- Ein Gebiet, das ein Tier markiert
- Ein Raum, den es verteidigt
- Ein Feld, in dem Nahrung, Fortpflanzung und Sicherheit gesichert werden
Beim Menschen ist das heute komplexer. Unser Revier umfasst:
- Wohnung, Haus, Zimmer, Arbeitsplatz
- Partner, Kinder, Freunde – das soziale Revier
- Besitz, Projekte, geistige Felder (z. B. „mein“ Projekt, „meine“ Idee)
- Und inzwischen: digitale Räume – Chats, Social Media, Gruppen, Follower
Die 5BN zeigen, dass bestimmte Hirnareale – vor allem in den Temporallappen – genau diese Revier-Themen steuern. Dazu gehören Programme für:
- Revierärger – Streit im Revier („Das schlägt mir auf den Magen“)
- Revierverlust – Verlust von Platz, Status, Partner, Job
- Reviermarkierung / Markierungskonflikt – Grenzen werden nicht respektiert, man kann sie nicht setzen
- Revierangst / Schreckangst – Bedrohung des Lebensraums, Schock im Revier (Atemraum, Zeitraum)
Diese Inhalte sind im Gehirn als Sinnvolle Biologische Sonderprogramme (SBS) abgelegt und steuern unter anderem:
- Herzkranzarterien und -venen
- Bronchien und Kehlkopfschleimhaut
- Magen kleine Kurvatur, Gallengänge, Pankreasgänge
- Nierenbecken, Harnleiter, Blase, Harnröhre
📱 Wie wird das Smartphone zum „Dauer‑Reviermarkierungsgerät“?
In der Natur markiert ein Tier sein Revier punktuell:
einmal pinkeln, einmal kratzen, einmal rufen – und dann ist erst einmal Ruhe.
Das Smartphone macht genau das Gegenteil:
- Es zeigt ständig, wer in deinem Revier ist (Online-Status, „zuletzt online“, „schreibt …“).
- Es präsentiert ununterbrochen, wie du dein Revier zeigst (Profilbild, Status, Stories, Posts).
- Es hält soziale Felder permanent offen (Chats, Gruppen, Feeds, Kommentare).
- Es erlaubt dauernde Grenzverletzungen (Handykontrolle, Standort-Tracking, Stalking, Spam, Mobbing).
Archaisch gesehen entspricht jede dieser Aktionen einem Revier-Signal:
- Wer ĂĽberschreitet meine Grenze?
- Wer nimmt mir Platz, Rang oder Zugehörigkeit?
- Wer ignoriert meine Markierung (Nachricht, Post, Story)?
- Wer dringt in mein intimstes Revier ein (mein Körper, meine Privatsphäre, meine Sexualität)?
Die 5BN-Hintergrundtexte fassen das sehr klar zusammen:
Die menschliche Zivilisation produziert Konflikt-Auslöser, die in unserem millionen Jahre alten Hirncode nicht eingebaut sind: Aktien werden zu Brocken, Kreditkarten-Mahnungen zu Existenzkonflikten, und das Smartphone wird zum permanenten Reviermarkierungs-Gerät mit dauerhaft latenter Revierbedrohung.
Unser Gehirn reagiert auf diese Symbole so, als ginge es um echte Revierkämpfe – und zwar dauernd.
🧠 Revierbereiche – warum Händigkeit und Hormonstatus so wichtig sind
Sobald Revierorgane (Herz, Magen/Galle, Harnwege, Bronchien usw.) im Spiel sind, gilt in den Revierbereichen eine besondere Logik:
- Händigkeit (rechts- oder linkshändig)
- Geschlecht und Hormonstatus (NHS, LES, LTS)
- die genaue Konfliktfärbung (Ärger, Verlust, Markierung, Identität, Schreck, Angst …)
bestimmen, welches Organ reagiert.
Ein und dieselbe Smartphone-Szene – zum Beispiel:
- Partner liest heimlich deine Nachrichten
kann bei zwei Menschen völlig unterschiedliche SBS auslösen:
- bei der einen Person Blasen-/Harnröhren-SBS (Markierungskonflikt der Harnwege)
- bei einer anderen – je nach Händigkeit und Hormonlage – eher im Magen-/Rektumfeld oder an völlig anderer Stelle
Kurz gesagt:
Das Smartphone liefert den Konfliktinhalt – welches Organ reagiert, entscheidet die Revierlogik im Gehirn.
📊 Smartphone-Revierkonflikte im Alltag
1. Markierung & Grenzen – Harnwege
Typische Situationen:
- Der Partner kontrolliert dein Handy, liest Chats, verlangt Zugang zu allen Accounts.
- Eltern platzen ständig ins Zimmer, kommentieren deine Chats und Kontakte.
- Chef oder Kollegen schreiben am Abend/Wochenende und erwarten permanente VerfĂĽgbarkeit.
Biologisches Erleben:
- „Meine Grenzen werden nicht respektiert.“
- „Ich kann mein Revier / meinen Platz nicht markieren.“
- „Mein intimstes Revier (Körper, Sexualität, Privatsphäre) wird übertreten.“
Haupt-Betroffenes Organsystem (je nach Weiche):
- Nierenbecken & Harnleiter
- Blasenschleimhaut & Harnröhre
In der PCL-Phase äußert sich das klassisch als:
Blasenentzündung, Harnwegsentzündung, Reizblase, Nierenbeckenentzündung – Brennen, häufiger Harndrang, trüber Urin, Schmerzen.
2. Revierärger – Magen, Galle, Pankreasgänge
Typische Situationen:
- Streit und Intrigen in Familien- oder Firmen-Chats, in denen du dich im eigenen Feld ĂĽbergangen fĂĽhlst.
- Social-Media-Mobbing, digitale Beschämung vor „deiner“ Community.
- Chef diktiert per Nachricht Arbeit in deine Abende und Wochenenden hinein – dein privates Revier fühlt sich kolonisiert an.
Biologisches Erleben:
- „Ich ärgere mich in meinem Revier, werde nicht respektiert.“
- „Ich kann mich in meinem Feld nicht durchsetzen.“
Haupt-Betroffene Organe (abhängig von Händigkeit/Hormonstatus):
- Magen kleine Kurvatur
- Pylorus, Bulbus duodeni
- Gallengänge, Gallenblase
- Pankreas-Ausführungsgänge
In der PCL-Phase sehen wir die Etiketten:
Gastritis, Sodbrennen, Reflux, MagengeschwĂĽr, Gallenkolik, GallenblasenentzĂĽndung, Pankreatitis.
3. Revierverlust – Herzkranzgefäße
Typische Szenen:
- Trennung per Nachricht, Blockierung, Ausschluss aus wichtigen Gruppen.
- KĂĽndigung, Entmachtung oder massive Degradierung ĂĽber Mail/Chat.
- Verlust einer wichtigen Person im „digitalen Revier“ (Kontakt bricht abrupt ab).
Biologisches Erleben:
- „Ich verliere meinen Platz, mein Revier, meine Stellung.“
Haupt-Betroffenes Organ:
- Herzkranzarterien (Intima)
Das SBS der Herzkranzarterien steht hinter:
koronarer Herzkrankheit, Angina pectoris, Herzinfarkt (letzterer als kritische Heilungskrise nach einem massiven, lange aktiven Revierverlustkonflikt).
4. Revierangst & Schreckangst – Kehlkopf & Bronchien
Typische Szenen:
- Hiobsbotschaft per Anruf oder Nachricht: Unfall, Diagnose, Todesnachricht.
- Cybermobbing, Bedrohungen, Stalking – der eigene Lebensraum fühlt sich nicht mehr sicher an.
Biologisches Erleben:
- Schreckangstkonflikt – Kehlkopf: „Mir bleibt der Schreck im Hals stecken.“
- Revierangstkonflikt – Bronchien: „Mir bleibt die Luft weg in meinem Revier.“
Haupt-Betroffene Organe:
- Kehlkopf-Schleimhaut
- Bronchial-Schleimhaut (plus Muskulatur)
In der PCL-Phase: Kehlkopfentzündung, Husten, Bronchitis, „Erkältung“, Asthmaanfälle als kurze, heftige Heilungskrisen.
⏳ Warum so vieles chronisch wird: Dauerfeuer statt kurzer Konflikt
Jedes SBS ist von Natur aus zweiphasig gedacht:
- Konfliktaktive Phase (CA) – Stress, Sympathikotonie, spezifische Gewebsreaktion (Zellabbau oder Funktionsänderung).
- Reparaturphase (PCL) – Schwellung, „Entzündung“, Müdigkeit, Wiederaufbau, oft mit einer kurzen, heftigen Epikrise (EK).
Im Tierreich ist ein Revierkonflikt in Minuten oder Stunden entschieden – Sieg, Flucht oder Tod. Beim modernen Menschen passiert etwas anderes:
- Der Konflikt bleibt monatelang „halb-offen“ (z. B. Dauerstress am Arbeitsplatz, Dauerkonflikt in der Beziehung).
- Das Smartphone sorgt für tägliche Rezidive: jede neue Nachricht, jeder neue Post, jede Erinnerung an alte Chats reißt das Thema wieder an.
Statt einem klaren Verlauf
CA → Lösung → PCL → Ende
entstehen Muster wie:
CA – Minilösung – Rezidiv – Minilösung – Rezidiv …
Das Ergebnis fühlt sich an wie Chronizität – biologisch sind es aber meist immer wieder neu angestoßene oder hängende Revierprogramme.
🧬 Haben Revierkonflikte heute ĂĽberhaupt noch einen Sinn?
Auf der Biologie-Ebene: ja, eindeutig.
- Sie sichern die Arterhaltung (Revier, Rang, Fortpflanzung).
- Sie regeln, wer im Rudel wann welche Rolle übernimmt (Kämpfer, Unterlegener, Bewahrer, Außenseiter).
- Konstellationen und Reifestopp dienen sogar als Schutzmechanismus, um Individuen trotz gravierender Konflikte nicht sterben zu lassen, sondern in einer Art „eingefrorenem“ Zustand zu halten.
Auf der Ebene unserer modernen Zivilisation ist das Problem:
- Viele Auslöser (Smartphone, Geldsystem, abstrakte Statussymbole) sind im archaischen Hirncode nicht vorgesehen.
- Die Konflikte dauern unnatĂĽrlich lange und werden kĂĽnstlich wachgehalten.
Die 5BN-orientierte Sicht zieht daraus eine klare Konsequenz:
Die Praxis der 5BN impliziert die Suche nach einer artgerechteren Lebensweise – nach Lebensformen, die unsere archaischen Programme nicht permanent fehl-triggert.
🔧 Kann man diese Revierkonflikte „abstellen“?
Abschalten im Sinne von „aus dem Gehirn löschen“ – nein.
Diese Programme gehören zur Grundarchitektur des Menschen.
Was sehr wohl möglich ist:
A) Die Auslöser verändern
- Digitale Reviere bewusst gestalten: Benachrichtigungen reduzieren, klare Handy-Zeiten, Pausen von bestimmten Gruppen oder Plattformen.
- Beziehungen so strukturieren, dass Kontrolle und Grenzverletzung nicht zum Normalzustand gehören (z. B. keine dauernde Handykontrolle).
- Arbeits- und Lebensumfelder wählen, in denen Revierkonflikte nicht permanentes Grundrauschen sind.
B) Die Konfliktmasse verringern
- Intensität senken: Das Erkennen „Ah, das ist gerade ein Markierungs- oder Revierärgerkonflikt“ nimmt Wucht heraus.
- Dauer verkürzen: Konflikte klarer ansprechen, lösen oder verlassen statt jahrelang „mitzuschleppen“.
- Bewusst auf Rezidiv-Schienen achten: nicht immer wieder in alte Chatverläufe, alte Bilder, alte Gruppen hineingehen, wenn klar ist, dass sie genau diesen Konflikt jedes Mal reaktivieren.
C) Bewusst mit Konstellationen umgehen
Mehrere gleichzeitig aktive Revierkonflikte erzeugen sogenannte Revierbereichs-Konstellationen (manisch-depressiv, autistische Konstellation, Casanova-Konstellation usw.). Diese halten die Organprozesse oft in einem gewissen Stillstand, damit das Individuum trotz schwerer Konflikte ĂĽberlebt.
Hier geht es weniger darum, „alles sofort zu lösen“, sondern:
- die Dynamik zu verstehen,
- Konfliktmassen schrittweise zu reduzieren,
- und gleichzeitig neue massive Revierkonflikte nach Möglichkeit zu vermeiden.
🎼 Fazit: Smartphone, Revier & Bewusstsein
Das Smartphone an sich ist weder „böse“ noch „gut“.
Es fungiert wie ein Verstärker und Spiegel für unsere Revierthemen:
- Wo sind meine Grenzen unklar?
- Wo kämpfe ich um Platz, Rang, Anerkennung?
- Wo halte ich an Revierverlusten fest, statt zu trauern und weiterzugehen?
- Wo lebe ich in ständiger Revierangst – und füttere sie digital?
Die Revierprogramme bleiben Teil des Menschseins.
Doch wir können entscheiden, wie oft und wie unnötig wir sie triggern – besonders über das, was wir täglich in der Hand halten: unser Smartphone.
Genau hier beginnt der Raum, in dem Biologie, Bewusstsein und eine neue Form von „artgerechtem Menschsein“ sich treffen – und in dem wir lernen können, sowohl unsere Körperprogramme als auch unsere digitalen Reviere bewusster zu führen.
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